Wirbelschichttechnologie in der chemischen Industrie

Grundvoraussetzung für die erfolgreiche Herstellung chemischer Produkte sind sichere Herstellungsprozesse und die Erfüllung strengster Umweltschutzbestimmungen. Gleichzeitig erfordert der enorme Wettbewerbsdruck eine hohe Wirtschaftlichkeit. Die Wirbelschichttechnologie ist hier als effizientes Verfahren optimal geeignet: Die hohe Materialausbeute macht den Einsatz teurer Rohstoffe effektiver und die Verbesserung der Produkteigenschaften sichert die Wettbewerbsfähigkeit.

Der Markt verlangt nach gut fließfähigen, leicht dosierbaren und redispergierbaren Produkten. Ein steigendes Umweltbewusstsein führt zu Konzentraten und Kompaktprodukten, feste Formkörper (z.B. Waschmitteltabletten) gewinnen an Bedeutung und Veränderungen in den Rezepturen erfordern neue Herstelltechniken. Mit Verfahren der Wirbelschichttechnologie, z.B. der Sprühgranulation, sind diese Anforderungen der chemischen Industrie wirtschaftlich umsetzbar.

Auch bei der Verarbeitung keramischer Werkstoffe bietet die Wirbelschicht viele Vorteile. Steigende Materialanforderungen und neue Anwendungsgebiete erfordern die Optimierung der Eigenschaften von Zwischenprodukten, insbesondere Verpressbarkeit, Rieselfähigkeit und Restfeuchte. Im Neuhaus Neotec-Prozess kann die keramische Pressmasse beispielsweise durch Sprühgranulation des Schlickers oder durch Feuchtgranulation des Pulvers mit einem Bindemittel entsprechend aufbereitet werden.

Mit unserer umfassenden Erfahrung im Bereich der chemischen Industrie entwickeln wir individuelle Lösungen für Ihre speziellen Anwendungen.

Neuhaus Neotec Wirbelschichtsysteme bieten:

  • ein sicheres Betriebskonzept
  • energieeffiziente Trocknung
  • günstiges Preis- / Leistungsverhältnis
  • hohe Anlagenverfügbarkeit
  • Formulierung neuer Produkte und Produktformen
  • Verbesserung der Produkteigenschaften
  • Schaffung von Produkten mit gesteigerter Funktionalität
  • Produkte mit erhöhter Wertschöpfung
  • bessere Verpressbarkeit durch Agglomeration des Pulverrohmaterials

Anwendungsbeispiele chemische Industrie:

  • Sprühgranulation flüssiger Ausgangsprodukte zu staubfreien festen Formen
  • Sicheres Tempern und Konditionieren von Polymeren
  • Kristallisation flüssiger Schmelzen
  • Nachkonfektionierung von Sprühturmprodukten durch Agglomerationsverfahren
  • Nachtrocknung von zentrifugenfeuchtem Material / nach mech. Entwässerung
  • Trocknen/ Kühlen in der Wirbelschicht nach mech. Granulation
  • Sprühgranulation von Keramikschlicker
  • Formulierung von Düngemitteln
  • Aluminiumoxid
  • Cellulose
  • Farbstoffe
  • Zirkondioxid